Auf der Intensivstation werden Patienten aufgenommen, bei welchen ein- oder mehrere Organsysteme versagt haben und die dadurch einen erhöhten Betreuungsaufwand haben.
Medizinische Betreuung und fürsorgliche Betreuung ergänzen sich auf der Intensivstation zum Wohle der Patientinnen und Patienten. Für die Mitarbeitenden stehen der Mensch, der sich ihnen anvertraut, sowie dessen spezifische Bedürfnisse im Mittelpunkt. Sie gehen auf die persönliche Situation der Patientinnen und Patienten ein und stellen die Technik in den Dienst der bestmöglichen individuellen Behandlung. Bei urteilsunfähigen Patienten werden die Massnahmen mit den Angehörigen abgesprochen.
Über allen medizinischen Errungenschaften und technischen Möglichkeiten stehen dabei jederzeit die Achtung der Persönlichkeit und der Schutz der Menschenwürde.
Lückenlose Überwachung und Betreuung wird lebenswichtig
All die modernen Apparaturen und Geräte, die auf der Intensivstation zum Einsatz kommen, können fremd und beängstigend wirken. Diese Errungenschaften der Medizinialtechnik stehen jedoch einzig und allein im Dienste der zu betreuenden Patientinnen und Patienten. Die auf der Intensivstation eingesetzte Technik garantiert die lebenswichtige, lückenlose Überwachung des Zustands der Patientinnen und Patienten. So ist sichergestellt, dass Pflegepersonal und Ärzteteam bei plötzlichen Auftreten von Komplikationen sofort handeln können.
Die wichtigsten technischen Hilfsmittel
Technische Hilfsmittel sind in der Intensivstation unerlässlich für eine optimale Patientenbetreuung. Haupsächlich kommen dabei auf der Intensivstation die folgenden Hilfsmittel zum Einsatz:
- Überwachungsmonitor: Zur ständigen Beobachtung sind die Patientinnen und Patienten an Überwachungsgeräte angeschlossen, um die wichtigsten Körperfunktionen wie Puls, Blutdruck, Temperatur etc. zu messen.
- Beatmungsgerät: Einige Patientinnen und Patienten können nicht mehr oder nur noch teilweise selbst atmen. In einem solchen Fall wird ein Beatmungsgerät verwendet.
- Nierenersatztherapie-Gerät: Bei einer Störung der Nieren im Rahmen schweren Infektionen können die Patienten an ein Nierenersatztherapie-Gerät angeschlossen werden. Ein solches Gerät reinigt extern kontinuierlich das Blut und führt es dem Patienten wieder zu, ähnlich der Dialyse bei chronischen Nierenversagen. Infusions- und Spritzenpumpen erlauben die gleichmässige, exakte Verabreichung diverser Medikamente. Spezielle Zusatzgeräte erlauben eine kontinuierliche Überwachung der Herzkreislauffunktionen.






