MDZ Uster AG
Seit Herbst 2002 betreibt das Medizinische Diagnosezentrum Zürcher Oberland, die MDZ Uster AG, einen Magnetresonanz- tomographen (MRT) der neuesten Generation am Spital Uster. Das Gerät ist sehr gut ausgelastet. Es ermöglicht alle heute etablierten bilddiagnostischen Untersuchungsgänge. Die fachärztliche Betreuung obliegt dem Team der Radiologie Spital Uster. Die Magnetresonanztomographie (MRT) steht seit Jahren im routinemässigen klinischen Einsatz und ist eine der aussagekräftigsten und schonendsten bildgebenden Untersuchungsmodalitäten der Radiologie, weil sie nicht invasiv und ohne ionisierende Strahlung durchgeführt werden kann. Der erreichte Weichteilkontrast wie auch die Manipulierbarkeit der Signalantwort einzelner Gewebekomponenten erlauben völlig neue Einblicke in den menschlichen Körper. | ![]() |
Die Schwerpunkte der MRT-Diagnostik liegen heute bei Erkrankungen des Gehirns, der Wirbelsäule mit Bandscheiben und Nerven, der Gelenke sowie von Muskulatur und Weichteilen. Immer bedeutsamer wird der diagnostische Einsatz der MRT auch bei den Bauchorganen, einschliesslich des Darms, der Gebärmutter und der Prostata. Etabliert sind die präoperative, vor allem aber die postoperative MRT-Abklärung bei Tumoren der weiblichen Brust. Die fehlende Invasivität, also keine zusätzliche Gefährdung des Patienten im Rahmen der Diagnostik, machen die MRT zur idealen Abklärungsmodalität der Gallenwege, des Bauchspeicheldrüsenganges und der Gefässe. Spezialisierten Zentren vorbehalten sind zurzeit die ebenfalls nicht invasive Diagnostik von angeborenen oder erworbenen Herzfehlern wie auch Erkrankungen der Herzkranzgefässe.
Die MRT eignet sich für Untersuchungen aller Bereiche des menschlichen Körpers, wobei unsere diagnostische Aktivitäten folgende Körperregionen umfassen:
Die MRT eignet sich für Untersuchungen aller Bereiche des menschlichen Körpers, wobei unsere diagnostische Aktivitäten folgende Körperregionen umfassen:
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Die MRT hat nach heutigem Kenntnisstand keine Nebenwirkungen auf den menschlichen Körper. Hingegen sind einige Untersuchungseinschränkungen zu nennen. Patientinnen und Patienten mit Herzschrittmachern, Insulinpumpen oder Neurostimulatoren können nicht untersucht werden, da das vom MRT erzeugte Magnetfeld die Funktion der Geräte zerstört. Bei Gefässclips im Schädel oder bei Herzklappen ist das verwendete Material entscheidend. Seit mehreren Jahren werden hierbei meist MRT-verträgliche Implantate eingesetzt. Dagegen spielen metallische Platten und Schrauben der Knochenbruchtherapie sowie Gelenkprothesen keine Rolle im Hinblick auf eine mögliche Gefährdung des Patienten, stören aber die Bildgebung, indem die Strukturen in der unmittelbaren Nachbarschaft dieser Metallimplantate nicht beurteilbar sind.
Bei einigen MRT-Untersuchungen ist die Injektion einer geringen Menge Kontrastmittel in eine Armvene notwendig. Starkes Wärmegefühl oder Allergien wie bei den CT-Kontrastmitteln werden hierbei nur selten beobachtet. Bei Untersuchungen des Schultergelenkes, selten auch des Hand-, Ellenbogen-, Knie- oder Sprunggelenkes, ist eine Kontrastmittelinjektion direkt ins Gelenk erforderlich, die unter örtlicher Betäubung und Röntgendurchleuchtung vorgenommen wird.
Manche Patientinnen und Patienten fürchten sich vor der «Röhre». Diese Angst kann durch eine umfassende, persönliche Information meist beseitigt werden. Liegt eine erhebliche Claustrophobie (Platzangst) vor, ermöglicht in der Regel eine leichte, medikamentös beruhigende Vorbereitung des Patienten die Untersuchung. Wegen der starken Geräuschentwicklung während der Untersuchung ist als Schutz die Anwendung von Ohropax oder Kopfhörern obligatorisch.


